Geld und Verträge · 29. August 2026 · 2 min

Wem gehört die Software, die du bauen lässt?

Wer den Code hat, wer ihn ändern darf und was passiert, wenn ihr euch trennt. Die Fragen, die man vor der Unterschrift stellt und nach dem Streit nicht mehr klären kann.

Die Frage, die zu selten gestellt wird

Ein Betrieb lässt ein Werkzeug bauen, es läuft, alle sind zufrieden. Zwei Jahre später soll etwas geändert werden, und die Firma, die es gebaut hat, gibt es nicht mehr. Oder sie hat keine Zeit. Oder der Preis für die Änderung passt nicht.

Frag vor der Unterschrift, was passiert, wenn ihr euch trennt.

Dann stellt sich heraus: Niemand außer ihr kommt an das Werkzeug heran. Nicht weil jemand böse war, sondern weil vorher niemand gefragt hat.

Drei Dinge, die auseinandergehalten gehören

Die Daten. Deine Aufträge, deine Kunden, deine Zahlen. Die gehören dir, immer, ohne Wenn und Aber. Wichtig ist nur, dass du sie auch herausbekommst, in einem Format, mit dem ein anderer etwas anfangen kann.

Der Code. Das gebaute Werkzeug selbst. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, und genau hier wird es vor der Unterschrift interessant.

Der Betrieb. Wer den Server stellt, wer Sicherungen macht, wer nachts erreichbar ist, wenn etwas hängt. Das kann bei dem liegen, der gebaut hat, und muss nicht.

Wer diese drei zusammenwirft, redet aneinander vorbei.

Die Fragen, die du vorher stellst

Bekomme ich meine Daten jederzeit heraus, und in welchem Format?

Wenn ich das Werkzeug kaufe: Bekomme ich dann auch die Dokumentation und die Anleitung zum Aufsetzen, oder nur die Dateien?

Darf ich jemand anderen daran arbeiten lassen?

Was passiert, wenn ihr nicht mehr könnt oder nicht mehr wollt?

Wie lange bin ich gebunden, und wie lange seid ihr es?

Auf jede dieser Fragen gibt es gute Antworten. Es gibt nur keine gute Antwort auf "das regeln wir später".

Wie wir es machen

Wir bieten zwei Wege an, und beide stehen als Zahl im Angebot.

Beim Abo zahlst du einen günstigeren Aufbau und einen festen Monatsbetrag, in dem Betrieb, Hosting, Updates, Sicherheit und Support stecken. Der Bauplan bleibt bei uns, und wir dürfen das Werkzeug weiterentwickeln und anderen Betrieben anbieten. Genau darauf beruht der günstigere Einstieg. Eine Umsatzbeteiligung gibt es nicht.

Beim Kauf zahlst du den vollen Festpreis einmalig. Code, Dokumentation und Anleitung gehören dann dir, und wir vermarkten das Werkzeug nicht weiter.

Du kannst dich bis drei Monate nach dem Start umentscheiden. Gezahlte Beiträge werden angerechnet.

Woran du eine faire Abmachung erkennst

Sie steht vor der Zusage auf Papier, nicht danach.

Sie sagt, was passiert, wenn es nicht klappt, und nicht nur, was passiert, wenn alles gut geht.

Sie bindet beide Seiten gleich lang.

Und sie beantwortet die Frage, wie du wieder herauskommst. Wer darauf ausweicht, hat die Antwort schon gegeben.

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