Was kostet eigene Software für einen Handwerksbetrieb?
Drei Zahlen statt eines Stundensatzes: was der Aufbau kostet, was der Monat kostet und was es kostet, das Werkzeug zu kaufen. Mit einer Beispielrechnung und den Punkten, die den Preis treiben.
Die ehrliche Antwort zuerst
Es gibt keinen Listenpreis. Ein Werkzeug für einen Sanitärbetrieb mit sechs Monteuren ist etwas anderes als eines für ein Bauunternehmen, das drei Baustellen gleichzeitig führt. Wer dir ohne Gespräch eine Zahl nennt, rät.
Wer dir ohne Gespräch eine Zahl nennt, rät.
Was es gibt, ist ein Rahmen. Und eine feste Regel: Bei uns stehen die Zahlen im Angebot, bevor du zusagst. Danach ändert sich keine mehr.
Drei Zahlen statt eines Stundensatzes
In jedem Angebot von uns stehen dieselben drei Zeilen.
Der Aufbau. Einmalig, für alles, was gebaut wird, bis das Werkzeug bei dir läuft. Darin steckt auch die Einweisung für dein Team.
Der Monat. Darin sind Betrieb, Server, Sicherungen, Updates und Support enthalten. Es ist keine Rate und keine Miete, sondern der Betrag dafür, dass sich jemand kümmert.
Der Kauf. Was es kostet, das Werkzeug komplett zu übernehmen. Code, Dokumentation und Anleitung gehören dann dir.
Du entscheidest zwischen zwei Wegen und kannst dich bis drei Monate nach dem Start umentscheiden. Was du bis dahin gezahlt hast, wird angerechnet.
Eine Beispielrechnung
Ein Dispo-Werkzeug für einen Sanitärbetrieb. Aufträge, Monteure, Termine, wer wann wo ist.
Aufbau einmalig 4.900 Euro. Im Monat 490 Euro, alles enthalten. Oder komplett kaufen für 14.900 Euro. Bauzeit vier Wochen. Alle Beträge netto.
Das ist eine Beispielrechnung, kein Paket. Deine drei Zahlen können darüber liegen oder darunter. Sie stehen in deinem Angebot, bevor du zusagst.
Warum ein Stundensatz für dich schlechter ist
Ein Stundensatz klingt fair und verschiebt das ganze Risiko auf dich. Dauert es länger als gedacht, zahlst du. Und länger dauert es fast immer, weil beim Bauen Dinge auffallen, die vorher niemand wusste.
Beim Festpreis liegt dieses Risiko bei uns. Das ist der Grund, warum wir vor dem Angebot genau hinsehen wollen. Der Werkstatt-Termin ist keine Höflichkeit, er ist die Grundlage dafür, dass die Zahl hält.
Was den Preis nach oben treibt
Anbindungen an vorhandene Programme. Jedes System, das mitspielen soll, ist eigene Arbeit. Ein Werkzeug, das für sich steht, ist günstiger als eines, das mit deiner Buchhaltung, deinem Kalender und deinem Lager reden muss.
Ausnahmen. Wenn ein Ablauf bei fünf Kunden anders läuft als bei allen anderen, kostet genau diese Ausnahme mehr als der Normalfall.
Menschen, die es bedienen. Ein Werkzeug für zwei Leute im Büro ist etwas anderes als eines, das dreißig Monteure auf der Baustelle benutzen. Draußen muss es auch ohne Empfang funktionieren.
Nachweispflichten. Wo dokumentiert werden muss, wer wann was gemacht hat, kommt Arbeit dazu.
Was du tun kannst, damit es weniger kostet
Fang mit dem einen Ablauf an, der am meisten weh tut. Nicht mit allen. Ein Werkzeug, das eine Sache richtig macht, bringt mehr als eines, das zehn Sachen halb kann.
Sag uns, was du heute machst, nicht was du dir wünschst. Der Wunsch ist meistens größer als das Problem.
Lass Dinge weg, die du noch nie gebraucht hast. Auswertungen, die niemand liest, kosten trotzdem.
Wann es sich nicht lohnt
Wenn es ein Programm gibt, das deinen Ablauf schon trifft, kaufst du es. Wir sagen dir das im Werkstatt-Termin, und es kostet dich nichts, das zu hören.
Wenn dein Ablauf noch nicht steht, lohnt sich Software nicht. Ein Werkzeug macht ein Durcheinander nicht ordentlich, es macht es schneller.
Und wenn die Zeit, die du sparst, den Betrag nicht trägt, lassen wir es. Das kommt vor, und wir sagen es.
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